2019-03-21

Der Landeskatholikenausschuss unterstützt das Bündnis "Niedersachsen für Europa"

 

Der Landeskatholikenausschuss in Niedersachsen ist dem Bündnis "Niedersachsen für Europa" beigetreten. Diese im Januar von den großen christlichen Kirchen, den Sozialpartnern Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) und Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) sowie der Landesregierung ins Leben gerufene Initiative möchte die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen über die Europäische Union, ihre Funktionsweise, ihre Institutionen und ihre Verdienste informieren. Zugleich möchten die Initiatoren für die Teilnahme an der Europawahl werben und die Bürgerinnen und Bürger dazu ermuntern, sich an der Debatte über die Reform der EU zu beteiligen.

Claus-Dieter Paschek, Vorsitzender des Landeskatholikenausschusses, erklärt das Engagement für das Bündnis mit folgenden Worten: "Die Europawahl ist für jeden von uns eine gute Gelegenheit, mit seiner Stimme an der Verwirklichung eines demokratischen und vereinten Europas mitzuwirken, damit wir weiterhin in Frieden und Freiheit leben können."

Europa werde derzeit von außen und innen in Frage gestellt, so Ministerpräsident Stephan Weil. „Die EU steht nicht zuletzt wegen des beabsichtigten Austritts Großbritanniens in diesem Jahr vor großen Herausforderungen. Deshalb ist es wichtig, die Errungenschaften und Leistungen der EU wieder stärker in die Öffentlichkeit zu bringen. Das vereinte Europa steht für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Frieden und Wohlstand.“

Europaministerin Birgit Honé hebt das Versprechen hervor, dass die Europäische Union insbesondere für die Jüngeren bereithalte: „Junge Leute haben in Europa heute so große Freiheiten und Möglichkeiten, wie keine Generation vor ihnen. Es ist die Verpflichtung der Älteren, ihnen nicht neue Steine in den Weg zu legen, indem neue Grenzen gezogen werden. Der Integrationsprozess muss weiter gehen.“

Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer führt aus: „Jetzt ist die Stunde Europas. Die Europäische Union hat die Aufgabe, die Globalisierung in einer guten Weise aktiv mitzugestalten, insbesondere im Blick auf die Solidarität mit benachteiligten Menschen und auch was die Zukunftsperspektiven für die nachfolgenden Generationen betrifft.“