2019-10-12

Erstes Treffen mit dem Landeskomitee der Katholiken in Bayern

Die Vorstände des Landeskomitees der Katholiken in Bayern und des Landeskatholikenausschusses Niedersachsen haben sich zum ersten Mal zu einem offiziellen gemeinsamen Gedankenaustausch getroffen. Beim Treffen der beiden Gremien des katholischen Laienapostolats auf Bundesländerebene ging es um Themen des „Synodalen Weges“, die aktuellen Kirchenaustrittszahlen und ihre Folgen, die drohende Umsatzsteuerpflicht für Angebote der Erwachsenenbildung sowie darum, länderübergreifende Themen auszuloten, die man künftig gemeinsam verfolgen möchte.

Der Vorsitzende des Landeskomitees, Joachim Unterländer, und Claus-Dieter Paschek, Vorsitzender des Landeskatholikenausschusses gaben bei dem Treffen in Würzburg ein deutliches Bekenntnis für den „synodalen Weg“ der Deutschen Bischofskonferenz ab. „Wir wollen diesen Weg mit unseren Gremien mittragen, mitgehen und mitgestalten, denn sein erfolgreicher Verlauf ist von entscheidender Bedeutung für die Zukunft der Kirche. Wenn verlorene Glaubwürdigkeit zurückgewonnen werden soll, braucht es einen offenen, ehrlichen Dialog auf Augenhöhe und konkrete Ergebnisse.“ Mit strukturellen Veränderungen allein sei es nicht getan, so die beiden Vorsitzenden weiter, die den „Synodalen Weg“ als „Zukunftswerkstatt“ verstanden sehen wollen.

Ebenfalls breiten Raum nahm die Debatte um eine mögliche Umsatzsteuerpflicht für Angebote der Erwachsenenbildung ein. Hierzu will man eine gemeinsame Positionierung vorbereiten, die deutlich machen soll, welche Leistungen die Erwachsenenbildung in der Wissens- und Persönlichkeitsbildung für zahlreiche Menschen erbringt und welche negativen Auswirkungen eine Umsatzsteuerpflicht mit sich bringen würde.

Nach dieser gelungenen Auftaktveranstaltung wollen die beiden Gremien ihren Kontakt weiter intensivieren und künftig bei länderübergreifenden Themen verstärkt Hand in Hand agieren. Ein Treffen für das kommende Jahr ist bereits terminiert.