Geschichte

Am 1. Oktober 1968 fand ein Gespräch zur Gründung einer Arbeitsgemeinschaft der Diözesanräte der Bistümer Hildesheim und Osnabrück sowie des Katholikenkomittees des Offizialatsbezirks Oldenburg statt mit dem Ziel, ein Organ zur Beratung und Vertretung der Katholiken in Niedersachsen zu schaffen. Auf der Grundlage dieser Vorarbeiten konstituierte sich die Arbeitsgemeinschaft am 9. Dezember 1968 unter der Bezeichnung “Landeskatholikenausschuß in Niedersachsen” (LKA) mit Sitz in der Landeshauptstadt Hannover.

Ein Anlass für die Einrichtung des LKA waren die schul- und bildungspolitischen Auseinandersetzungen in Niedersachsen in der Mitte der sechziger Jahre. Die Laienräte in den Bistümern Hildesheim, Osnabrück und im Offizialatsbezirk Oldenburg erkannten, dass zur Durchsetzung ihrer gemeinsamen Anliegen auf Landesebene eine Koordinationsstelle unverzichtbar ist, um mit einer Stimme zu sprechen. Man einigte sich darauf, dass dieses Gremium zunächst für zwei Jahre tätig werden sollte. Daraus sind nun über vierzig Jahre engagierten Einsatzes für Kirche und Gesellschaft in Niedersachsen geworden.

Ein Blick auf einige Erklärungen und Stellungnahmen zeigt blitzlichtartig die thematische Breite und Schwerpunktsetzung der Arbeit des LKA in den vergangenen Jahren auf:

Einführung eines ökumenischen Gebetbuches in den Schulen in Niedersachsen;

Mitarbeitervertretungsordnung in den Diözesen;

Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen;

Jugendarbeitslosigkeit;

Umweltpolitik;

Bezahlung von Familientätigkeit;

Volksinitiative “Gott in die Verfassung”;

Kritik an der Praxis des Asylrechts in Deutschland;

Stellungnahme zum Urteil des Bundesverfassungsgerichtes über die Entfernung von Kreuzen in bayerischen Schulen;

Erklärung zur Einbürgerung ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger in Deutschland;